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B wie Begehren

schwere Frage (Newbie) Übersicht
 

und zwar ernstgemeintes Begehren, also nicht das flüchtige Kribbeln zwischen den Beinen, was einem hi und da ein netter Anblick beschert;-) sondern der tatsächliche Wunsch nach tatsächlichem Sex - wie kommt der auf?
Wann in der Beziehung zu einem/einer neuen Bekannten oder Unbekannten steht für Euch fest, daß Ihr mehr von ihm/ihr wollt oder eben auch nicht? Habt Ihr dieses erste Urteil beim näheren Kennenlernen schon mal revidieren müssen? Wie und wann wird Euch die sexuelle Anziehungskraft des Gegenübers bewußt? Und ist noch mehr nötig, damit aus Begehren Verlieben wird?

Falls für Euch das Verlieben vor dem Begehren kommt, dann lasst Euch von der Frage nicht irritieren, sondern beschreibt einfach, wann und woran Ihr gemerkt habt, dass Ihr Euch verliebt habt.



Dauer: 10 Tage    Kamera: Nein    Für: Männer, Frauen, Paare    erstellt: 27.10.2005   
Kategorie 1: sexuell    Kategorie 2: Selbstreflektion, Partnerschaft   
Adultshop
gelöst  07.01.2006 22:07  


Das ist eine wirklich schwere Frage für mich, weil die Begrifflichkeiten nicht so recht passen wollen.

'Ernstgemeintes Begehren' hier und
der 'tatschliche Wunsch nach tatsächlichem Sex' dort.

In einer 'Beziehung mehr wollen' steht da auch.

Ja, ich kenne ernstgemeintes Begehren nach einer Person und da schwingt dann auch der Wunsch nach Sex mit - allerdings bezieht sich 'ernstgemeint' dann nicht vornehmlich auf den Sex.

Sagen wir also erstmal lieber 'so ernst, dass Sex gehen könnte' (das ist z.B. viel weniger ernsthaft als eine Freundschaft, so wie ich sie verstehe).

Wenn mich eine Frau interessiert, wenn ganz kleine Voraussetzungen an die Optik gegeben sind, dann reicht das in sehr vielen Fällen schon, um mir Sex mit ihr vorstellen zu können. Aber ist das schon ernstgemeint?

Wenn da außerdem nicht-platonische Sympathiesignale hin und her gehen, wenn weitere äußere Umstände passen (wie keine sonstigen Erwartungen, keine komplizierten Verhältnisse, nix was durch 'mehr' schaden nehmen könnte), dann ist mir die sexuelle Anziehungskraft des Gegenübers sehr bewußt. Es ist eine Möglichkeit, die für mich im Raume steht.
Bis vor noch gar nicht so langer Zeit war dann absolut Schluss. Keine weiteren Taten meinerseits, kein Flirt, eben nur eine Möglichkeit. Ich konnte mir ehrlich gesagt auch gar nicht vorstellen, dass jemand ausgerechnet mit mir ...
OK, inzwischen kann ich mir das vorstellen. Anstrengungen unternehme ich aber trotzdem nicht. Wenn sich das Angebot gegenseitig auf dem Tisch anhäuft, dann nehme ich gerne an und wenn das nicht passiert, dann ist es auch gut - komisch, dies wo ich fast immer will ;-).
Dass mich in einer solchen Situation das unwiderstehliche sexuelle Begehren übermannt und zu verschäften Anstrengungen  getrieben hätte ist nun auch schon fast 20 Jahre her.

Es gibt also Interesse, sexuelle Anziehungskraft, sexuelles Begehren und dann vielleicht auch Sex.
Und es gibt Interesse, Freundschaft, Begehren, verliebt sein, vielleicht sogar Liebe.
Beides kann miteinander gehen, muss es aber nicht.

Hm ... kling alles etwas theoretisch. Machen wir doch mal ein paar Beispiele.

Da gibt es eine TorDlerin, die traf ich zunächst in einem Museum. Ich fand sie interessant und knackig *lach* und sonst war nix und es war gut so.
Ein anderes Mal besuchte ich sie und es wurde ne neckische ToD-Aufgabe gelöst. Die Stimmung wurde knisteriger, das Angebot war da und wir hatten Sex und es war gut so.
Und ein paar andere Male hatten wir keinen Sex - trotz teilweise sehr grinseliger TorD-Aufgaben *hihi*.

Oder nehmen wir ne andere TorDlerin, die ich schon öfter getroffen habe. Die finde ich interessant und sehr anziehend (nicht nur körperlich, aber auch). Wenn sie mich fragte, ob wir zusammen Sex haben wollten, sagte ich nicht nein. Das tut sie aber nicht, weil B wie Begehren bei ihr eben anders funktioniert (gut, es fehlen vielleicht auch noch andere Voraussetzungen ;-) ). Wir können miteinander Kaffee trinken, TorD-Quatsch machen, reden, sogar kuscheln, aber das ist es und es ist gut so.

Wie das ganze nun aussähe, wenn das echte, umfassende und ernstgemeinte Begehren nicht schon durch eine Person abgedeckt wäre, kann ich mir nicht mehr so recht vorstellen.