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Wa(h)re Liebe

schwere Frage (allgemeine Aufgabe) Übersicht
 
Wie denkst Du darüber? Es geht nicht darum ob Du schon mal für Sex bezahlt hast, sondern um Deine Einstellung dazu und zu den Menschen, die Prostitution betreiben und denen, die sie nutzen.

Ein paar Fragen als Hilfestellung:
- Ist Prostitution sinnvoll? Welchen Zweck erfüllt sie ggf.?
- Verstehst Du die Menschen, die Prostitution betreiben?
- Warum machen sie das wohl?
- Was verkaufen diese Menschen?
- Kannst Du nachvollziehen, wenn jemand aus Deinem Bekanntenkreis (vielleicht sogar Dein Partner) käuflichen Sex in Anspruch nimmt?
- Was ist in Ländern anders, in denen Prostitution verboten ist?
- Wie stehst Du zur organisierten Prostitution?
- Wie stehst du zur Anerkennung des Berufes?
- Schürt Angebot und Nachfrage den Menschenhandel?
- Wie siehst Du die Hobbyprostitution auf Taschengeldbasis oder organisierte Veranstaltungen, bei denen man bezahlen muss? Ein Unterschied?



Dauer: 10 Tage    Kamera: Nein    Für: Männer, Frauen, Paare    erstellt: 29.08.2004   
Kategorie 1: philosophisch    Kategorie 2: Begriff-/Sachfragen, gewerbl. Sex   
Adultshop
gelöst  23.09.2004 20:28  


Die Frage erwischt den Richtigen ;-)

Ich empfehle mal diese Lösung zum Vorabstudium.

Es ist das älteste Gewerbe der Welt! Warum wohl?
Männer haben schon immer für Sex bezahlt und Frauen haben sich schon immer bezahlen lassen. Ob sie nun Huren oder Konkubinen oder Geliebte waren. Sie haben Sich bezahlen oder aushalten lassen und dafür haben sie die Männer verwöhnt.
Warum also sollte heute etwas indiskutabel sein, was sich seit Jahrtausenden in &bold(allen): Kulturen bewährt hat ... wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen. So waren z.T. Huren auch Tempeldienerinnen oder die Tempeldienerinnen Huren (siehe auch Tempeldienerin) und in vielen Kulturen hoch angesehen.
Männer brauchen keine Gefühle um Sex haben zu können (Ok Blondboy Du ausgenommen ;-)) und so hat sich das Gewerbe über Jahrtausende erhalten und etabliert ...

Länder die die Prostitution verboten haben das gleich Problem wie die Länder mit Prohibition. Es hält sich niemand dran, das Gewerbe rutscht in den Untergrund mit allen negativen Begleiterscheinungen und die Vergewaltigungsraten steigen signifikant.
In Deutschland (und in Europa teilweise) haben wir es geschafft die Prostitution aus dem halbseidenen Schmuddelimage zu holen und die Frauen 'aufzuwerten'. Das finde ich mehr als positiv.
Es konnte nicht sein, dass die Huren Steuern zahlen mussten, aber sich nicht krankenversichern und ein Gewerbe anmelden konnten, weil es angeblich 'sittenwidrig' war - was immer das sein mag!

Ich mag die Mädels die das tun - auch wenn ich aus Prinzip keine Beziehung mit ihnen anfangen würde - und finde sie machen einen geilen Job. Sie verkaufen Illusionen! Sie verkaufen die Illusion begehrt  und ein guter Lover zu sein. Sie ermöglichen Männern Druck abzubauen. Sie sind Seelsorgerinnen.  ...
Und es ist ehrlich was sie machen! Sie sagen für so und soviel Geld bekommst Du das und das. Und in den meisten Fällen passt das auch. Was also gibt es ehrlicheres als gekauften Sex?
Und dabei spielt es für mich keine Rolle, in welcher Form diese Tätigkeit ausgeführt wird, ob es nun im Puff, in Nepper-Bars, in der Peepshow oder auf 'Privat-Partys' oder bei Sexy-Shows ist, egal ob Amateur oder Profi, die Mädels machen einen guten und sinnvollen Job!

Und ich verstehe auch jeden Mann - und jede Frau - der Druck hat und sich dann professionell bedienen lässt. Ich tu das auch mehr oder weniger häufig. Für mich ist das völlig ok ... und wer es sich leisten kann soll das tun. Ich habe dabei höchstens ein Problem mit der Bigotterie ...