TorD Startseite
3736   aktive Mitglieder    3081   erotische Aufgaben
57   Logins heute (24Std.)    122737   Lösungen
      382247   Kommentare
wird stündlich aktualisiert

Reiseplanung

leichte Aufgabe (allgemeine Aufgabe) Übersicht
 
Eine Aufgabe zur Stärkung des öffentlichen Personenverkehrs

Fahre mit dem Zug! Wann, wie lange und wohin bleibt dir überlassen, aber überleg es dir vorher gründlich. Ich möchte nämlich, dass du während dieser Zugfahrt darüber nachdenkst, was man dabei wohl Erotisches anstellen könnte. Erkunde "deinen" Zug. Was wäre möglich? Was könnte dir gefallen? Mit wem? Welche Schwierigkeiten und Hindernisse gibt es, und wie könnte man damit umgehen? Stell dir die Fahrt als die Planung eines konkreten sexuellen Erlebnisses vor und berichte uns darüber.


Dauer: 7 Tage    Kamera: Nein    Für: Männer, Frauen, Paare    erstellt: 19.09.2002   
Kategorie 1: kreativ    Kategorie 2: Wünsche/Phantasien, Verkehr/Auto   
Adultshop
gelöst  25.04.2015 19:18  


Ich gebe es zu: ich fahre gern mit der Bahn. Sie ist bequemer als das Auto, weil ich aus dem Fenster schauen kann oder lesen oder rumknutschen oder träumen... Und sie ist bequemer als das Flugzeug, weil ich zum einen nicht dauernd aus dem, was ich grade tue oder nicht tue, herausgerissen werde und weil ich zum anderen soviel gefährliche Dinge – Wasserflaschen oder Taschenmesser zum Beispiel - mitnehmen kann, ohne daß das reglementiert oder kontrolliert wird. Rein theoretisch könnte ich also auch Seile, Handschellen oder batteriebetriebene Spielzeuge im Handgepäck mitnehmen, ohne daß das jemand ahnte.

Ganz allgemein: ich mag keinen Sex in Zugtoiletten. Eigentlich mag ich Sex auf dem Klo gar nicht, ich kann mich auch nicht erinnern, das schon mal gehabt zu haben. Das ist dreckig, unschön, eng – das kann sich vielleicht ändern, wenns mal Luxus-Zugtoiletten mit Whirlpool und Sauna gibt, aber das ist bisher nicht absehbar. Also lassen wir mal die Idee, bei aufkommender Begierde aufs Klo auszuweichen, zugklassenunabhängig beiseite.

In den meisten ICEs gibt es Konferenzabteile, die man zwar reservieren, aber nicht wirklich abschließen kann. Heute, am Feiertag, war das Konferenzabteil ausgeschildert als Kleinkinderabteil, zwei Vierergruppen mit Tisch, getrennt von dem Rest des Zuges durch eine halbwegs michverglaste Schiebetür. Da ginge schon was. Was ginge da? Kurz ausprobiert: wenn ich die Herzensschöne mit dem Bauch auf den Tisch drückte, dann ließe sie sich ganz wunderbar von hinten nehmen. Da wäre auch noch Platz, um hinter ihr zu stehen. Und natürlich könnte ich mich da an einer der Sitzlehnen festhalten, den Blick vom Gang aus verdeckend, und mich von ihr, die sie dort säße, oral verwöhnen lassen.

 

  b1

 

Aber in den alten ICE-1 gibt’s auch noch „richtige“ Kleinkindabteile, mit weichem Teppich und genug Platz, auf der Erde rumzuliegen und zu spielen. Wenn man da nicht grad am Wochenende fährt und dann vielleicht zu einer Tageszeit, zu der die meisten Kinder schon im Bett sein sollten, dann ließe sich da schon die eine oder andere Idee umsetzen. Grade bei leeren Zügen tendieren die Leute ja dazu, sich lieber ein freies Abteil zu suchen, als in ein bereits belegtes zu gehen, und wenn wir dann also das Kleinkindabteil besetzen in einem Zug, bei dem wir vorher wissen, daß er ne ganze Weile durchfährt, so ohne Halt zwischen Berlin und Hannover oder zwischen Kassel und Frankfurt – zu zweit oder auch zu dritt oder viert – wer weiß das schon? - dann müßten wir nur abwarten, bis der Schaffner durch ist und dann die Vorhänge zuziehen.

Ebenfalls heute angetestet: die Berliner S-Bahn.

Da gibt es am Ende des Wagens (das ist aber baureihenspezifisch) Kästen mit Elektronik und/oder Elektrik. Da soll man kein Gepäck drauf abstellen und auch nicht drauf sitzen. Vom Liegen steht da nichts. Die Höhe paßt auch hier ganz gut, daß ich mir a tergo vorstellen könnte.

 

S-Bahn

Und es gibt natürlich diese Handläufe, an denen man sich festklammern kann, vor der Sitzbank stehend, und mit dem Schoß ungefähr auf passender Höhe für den Sitzenden. Wenns nicht allzu voll ist in der Bahn, dann kann man da schon mal den Partner auf anstößige Ideen bringen, sie aber noch nicht umsetzen. Wenns aber darum geht, abends in den Außenregionen zu fahren, wo sowieso auf den meisten Bahnsteigen niemand zu- oder aussteigt – die Strecke nach Oranienburg oder nach Strausberg eignen sich da wohl am besten, da sagen sich nachts Fuchs und Hase gute Nacht – da könnte sich bestimmt eine Gelegenheit ergeben, einander die Klamotten vom Leib zu reißen. Auch die Bahn meint ja, man solle seine Hände ruhig benutzen.

 

b3 

Ich hatte leider nicht die Gelegenheit, während der Laufzeit dieser Aufgabe ausreichend bahnzufahren, aber ich habe mir meine Gedanken auch über andere Zugklassen gemacht.

Im vergangenen Jahr fuhr ich mit dem IC, mit Fahrradbeförderung, von Köln bis Berlin durch. Der Zug war lang, das Fahrradabteil im letzten Wagen, es war kein Wochenende, ich hatte fast die ganze Zeit nicht nur das Abteil, sondern den kompletten Wagen für mich. Leider war die Herzensschöne nicht dabei. Der Zug fuhr lange, sehr lange. Im IC fahren ja inzwischen meist alte InterRegio-Garnituren, die haben zwar keine zusammenschiebbaren Sitze wie die alten BmwZ, aber dasfür haben sie, anders als der ICE, noch stabile Gepäckgitter über den Sitzen. Da könnte man jemanden dran festbinden. Und dann, das Pendeln der Herzensschönen ausnutzend, ganz in Ruhe mit ihr spielen. Ja, das könnte schön sein.

Und was die grad erwähnten alten BmwZs angeht – auf der Brennerstrecke, von Trento nach München, fahren sie noch, die alten Züge mit den Plüschabteilen, bei denen man die Sitze auf beiden Seiten noch so weit in die Mitte hin rutschen lassen kann, daß eine annehmbare Spielwiese draus wird. Und der Weg über die Alpen ist – oder war es zumindest 2008 noch – lang genug, daß man auch mal ein, zwei Stunden ohne einen Schaffner, der die Vorhänge beiseiteschieben will, auskommen kann – vor allem, wenn man ihm vorher Bescheid sagt, daß man jetzt gerne schlafen würde.

Was fehlt noch? Zum einen die Regionalbahn. Neben den doch sehr geräumigen Toiletten in den DoSto-Waggons – aber, wie erwähnt, mag ich Toilettensex nicht so sehr – gibt es da nur die Möglichkeit, sich entweder am Ende eines Waggons die stille Nische zu suchen und zu hoffen, daß niemand kommt oder das niemand von den Leuten, die zehn Meter entfernt sitzen, zu viel mitbekommt. Und doch gab es da erst vor kurzem diese wunderbare Erfahrung, wo sie mir einfach die Hose aufmachte und ich schwankte zwischen „Oh Gott, hoffentlich kommt jetzt niemand“ und „Scheiß drauf, mach weiter, Du Sau!“ - da war wirklich Zeit für „Ah!“ und „Oh!".

 

  Ah


Und es fehlt noch der Nachtzug. Die DB hat ja ihre Nachtzüge eingestellt, aber andere EVU fahren die ja trotzdem noch. Gut, Reisen im Nachtzug ist ja fast so wie im Hotelzimmer, wenn man denn ein Zweierabteil gebucht hat – da ist zum einen keine Überraschung da, zum anderen ist man per se ungestört. Wer es herausfordernder braucht, kann ja im Sechser-Abteil heimlich Petting machen - das ist dann wieder wie im Schullandheim.
Aber trotzdem kann ich diese Art, zu reisen, nur empfehlen.